Naturheilkunde für Tiere

Phytommedizin

Viele der folgenden Indikationen und Beschreibungen sind nicht wissenschaftlich belegt, was dennoch nicht unbedingt bedeutet, dass die Heilkräuter unwirksam sind.

Wilde Karde (Dipsacus fullonum) Anwendung in der Naturheilkunde: Immunsystem stärkend, Verdauungsschwäche, Leberstoffwechsel anregend, Kopfschmerzen, Akne, Furunkel, Sommersprossen, Warzen.
Nach dem Ethnobotaniker Dr. Storl und dem in den USA lebenden deutschen Arzt Dr. Klinghardt soll die Tinktur der Kardenwurzel bei Borrelienbefall helfen. Dabei werden Dosierungen angegeben von 3-mal täglich 3 Tropfen bis 3-mal täglich ein Esslöffel. Beide Autoren weisen darauf hin, dass die individuelle Dosierung durch Therapeut und Patient gefunden werden muss.
Dr. Klinghardt verwendet bei Borreliose-Patienten nach einer üblichen Therapie (Antibiotika und Ausleitung) zur Unterstützung bzw. zur Immunstimulierung eine reine Karden-Tinktur in Kombination mit weiteren, jeweils kinesiologisch ausgetesteten Arzneien wie z.B. Lymphdiaral®.
Die Essenz aus frischer, blühender Pflanze wird in der Homöopathie (Urtinktur in D1) bei Hautleiden und bei Tuberkulose angewendet.
Anwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es zwei Dipsacus-Arten, die der Wilden Karde sehr ähnlich sind. Es sind Dipsacus asper und Dipsacus japonica.
Dort wird es zur Stärkung der Nierenessenz und Leberblut verwendet. Schwäche der beiden zeigt sich, nach Ansicht der TCM, als Schwäche, Steifheit und/oder Verspannung von Rücken, Kniegelenken, Muskeln und Sehnen.
Dieses könnte man als eine chinesische Art, die Borreliose im zweiten und dritten Infektions-Stadium zu beschreiben, deuten.
Ferner werden die Karden-Arten bei Verletzungen im Muskel- und Gelenk-Apparat verwendet.

Quelle: www.kloesterl-apotheke.de

Wasserdost (Euphatorium cannabinum) Gerbstoffe, Glykoproteine, Xylane und ätherisches Öl machen als wirksame Inhaltsstoffe den Wasserhanf zu einer starken Arzneipflanze, besonders wenn es um die Behandlung grippaler Infekte und Erkältungskrankheiten geht. Der Wasserhanf wirkt sich sehr positiv auf unsere Immunabwehr aus und stärkt uns für den Kampf gegen lästige Krankheitserreger. Die Vermehrung bereits eingedrungener Viren wird mit Wasserhanf bzw. Wasserdost effektiv unterdrückt und gleichzeitig die Produktion von Abwehrzellen fördert. Das Immunsystem gewinnt an Kraft – die Viren geraten in die Unterzahl. Einer aktuellen Untersuchung der Universität Münster zufolge ist Wasserhanf zudem sogar stark im direkten Kampf gegen einen besonders gefürchtete Erreger: Den H1N1 Virus – den Erreger der Schweinegrippe. Welche Wirkstoffe des Wasserdost genau dafür verantwortlich sind, ist derzeit zwar noch unklar. Fest steht: Bisher hatte man kaum vermutet, dass es eine solch starke Kraft der Natur im Kampf gegen die Schweinegrippe geben könnte. Detailliertere Untersuchungen sollen weiter für Aufklärung sorgen, inwieweit Wasserdost ein natürlicher Grippeschutz sein kann.

Quelle:www.heilpflanzen-online.com

Die Schafgabe (Achillea millefolium) ist vor allem in Europa verbreitet und beinhaltet Ätherischen Ölen, Sesquiterpenlactonen und Flavonoiden. Die Naturheilkunde in Europa weist einen breiten Erfahrungsschatz auf. Schon bei den alten Griechen wird die Schafgabe als „Tausendblättriges Soldatenkraut“ beschrieben. Wahrscheinlich wurde sie wegen ihrer blutstillenden Eigenschaften bei Kriegern und Soldaten eingesetzt. Im Mittelalter wurde die Schafgabe hoch gepriesen: „Die Schafgabe zieht zusammen, trocknet und heilt, äußerlich und innerlich ist sie für alle Wunden dienlich. Mit Butter gebeizt und auf dem Backen gelegt, nimmt sie das Zahnweh hinweg… “ Zwar wird das Schafgabenkraut heute nicht mehr ausdrücklich zur Wundheilung eingesetzt, aber die Wirkung ist wegen seiner Inhaltsstoffe (Gerbstoffe) durchaus möglich. Schafgabenkraut ist ein gutes Mittel gegen Appetitlosigkeit, Blähungen und leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich. Auch kann die Schafgabe als Sitzbad bei Unterbauchbeschwerden der Frau angewendet werden. Vorsicht ist jedoch bei Allergien gegen Schafgabe und gegen andere Korbblütengewächse angezeigt!

Quelle: www.Suite101.de

Hinweis zu diesem Text: Bitte beachten Sie, dass diese Artikel niemals fachlichen Rat – beispielsweise durch einen Arzt ersetzen können.